Welche Rollen trägst Du eigentlich jeden Tag?

Wir alle bewegen uns jeden Tag durch eine ganze Welt von Rollen – oft, ohne es wirklich zu merken.
Manche davon wählen wir bewusst. Andere kleben an uns, weil wir hineingewachsen sind oder weil andere Menschen sie uns zugeschrieben haben.
Und wieder andere übernehmen wir automatisch, ohne je zu prüfen, ob sie uns überhaupt guttun.

Manche dieser Rollen schenken uns Energie:
Sie lassen uns strahlen, sie nähren uns, sie erinnern uns daran, wer wir wirklich sind.

Andere hingegen saugen uns aus – leise, schleichend, immer ein bisschen mehr.
Sie nehmen Raum ein, wollen etwas von uns, und manchmal merken wir gar nicht, wie wir dabei die Verbindung zu unseren eigenen Bedürfnissen verlieren.

Und dann gibt es die Rollen, die beides sind:

Die uns wachsen lassen und gleichzeitig fordern.
Die uns stärken und müde machen.
Die uns erfüllen und doch manchmal überfordern.

All diese Rollen formen unser Erleben.
Sie beeinflussen, wie wir denken, fühlen, handeln.
Sie prägen unseren SELBSTwert, unseren Stress, unsere Freude.
Sie entscheiden, wie viel Raum wir anderen geben – und wie viel Raum wir uns selbst zurückholen.

Sich dieser Rollen bewusst zu werden, ist wie ein leiser, kraftvoller Moment der SELBSTerkenntnis:

Der Zeitpunkt, an dem Du plötzlich verstehst, warum Du Dich manchmal leer fühlst.
Warum Du in bestimmten Situationen aufblühst.
Warum Du in bestimmten Situationen aufblühst.

Am Ende des Tages tragen wir alle so viele Rollen –
doch letztlich zählt vor allem die Rolle, in der wir bei uns ankommen und uns selbst wieder wahrnehmen.

Als Inspiration gebe ich Dir hier ein paar Beispiele:

  • ICH (wenn ich mich um meine Gesundheit kümmere, wenn ich mich weiterbilde, wenn ich mich um meine Finanzen kümmere, wenn ich meinen Lebensstil pflege)
  • Familie & soziale Kontakte: Ehefrau/Ehemann, PartnerIn, Mutter/Vater, Tochter/Sohn, Schwester/Bruder, Tante/Onkel, EnkelIn, Patin/Pate, GeliebteR, besteR FreundIn
  • Gesundheit und Fitness: SportlerIn, eigne/r ErnährungsberaterIn, FitnesstrainerIn oder GolferIn
  • Angestellte/r eines Unternehmens oder präziser die genaue Bezeichnung Deiner Tätigkeit (z.B. UnternehmerIn, GeschäftsführerIn, ManagerIn oder VolontärIn, ArbeitgeberIn, AngestellteR, MentorIn, Mitglied oder Einzelkämpfer, ProjektleiterIn oder KreativeR, MacherIn oder UmsetzerIn, AntreiberIn oder IdeengeberIn etc.)
  • Sinn und Kultur: AbenteurerIn, SuchendeR, TheaterfreundIn, kulturell Interessierte/r, ehrenamtliches Mitglied der freiwilligen Feuerwehr, Vereinsmitglied im Sportclub
    aktives Mitglied in der Kirche
  • Mitglied einer politischen Partei
  • BlitzableiterIn, Kummerkasten, SeelsorgerIn für meine stets traurige und in der Opferrolle feststeckende Freundin
  • BabysitterIn
  • Nachbarschafts-Kaffeekranz-GastgeberIn

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